Mittwoch, 8. Oktober 2014

Mich von Jesus rufen lassen

Blick ins Taubental
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich liessen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. (Mk 1, 14-18)


"Komm und sieh" lautet das Motto unserer Reise auf den Spuren Jesu durchs Heilige Land - weil man es nicht erzählen kann. Das Sehen und Erwandern des "fünften Evangeliums" - der Orte und Landschaften des biblischen Geschehens - konfrontieren permanent mit den Themen des Glaubens: Wandern zum besseren Verständnis des Glaubens und der Bibel.
So führt uns unser Weg heute vom Berg Arbel mit einem zweiten, spektakulären Fernblick auf das "galiläische Meer" durch das Taubental hinunter in die Gegend, in der Jesu seine Jünger berief und seine Botschaft unter das damalige Volk brachte: Juden, Heiden, Aufständische. Beim Besuch der ersten Wirkstätten Jesu - Kapernaum, Tabgha, Berg der Seligpreisungen - begleitet uns die Frage, ob und wie wir uns von Jesus rufen lassen.
See Genezareth mit Gewitterhimmel
Und auch zu diesem Tagesausklang begleiten uns kräftige Donnerschläge, diesmal aber vom Sommergewitter, dass nach einem heissen Tag unvermittelt über dem See Genezareth (und uns) herunterprasselt - in einem regenarmen Land wie diesen ein Segen, auch für das heute Abend beginnende jüdische Laubhüttenfest. Chag sameach!

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